Alternative Lösungen zur Energiewende
Was stattdessen? Energiewende mensch- und naturverträglich gestalten?
Bezieht man Position gegen die aktuelle Energiepolitik und wehrt sich dagegen, dass im Namen des Klimaschutzes Landschaften und Lebensräume in Windindustriegebiete verwandelt werden, hört man oft die Frage „Woher soll die Energie denn sonst kommen?“.
Die Frage nach Art und Weise der Energieversorgung ist absolut gerechtfertigt. Die Energiegewinnung aus Wind und Sonne macht unbedingt Sinn, allerdings sind riesige Windturbinen und Freiflächen-PV nicht nur eine Belastung für die Anwohner, sondern schaden auch dem Klimaschutz durch die Zerstörung der wenigen halbwegs intakten Flächen, über die Deutschland noch verfügt.
Und obwohl die Ziele des Erneuerbare-Energien-Gesetzes allein durch Repowering (s.u.) sogar deutlich vor dem Zeitplan zu erreichen wären, forciert das Windflächenbedarfsgesetz ohne Not den Ausbau auf zusätzlichen Flächen.
Es gibt mittlerweile eine Vielfalt an Lösungen, die Energiewende mensch- und naturverträglicher zu gestalten und dabei vorgeschädigte Flächen zu nutzen, anstatt Landschaften, Lebensräume und Horizonte zu ruinieren.
Eine kluge Subventionspolitik würde die Nutzung bereits vorhandener Infrastrukturen auf vorgeschädigten Flächen fördern, Landschaften dagegen schützen. Die Einspeisevergütung könnte sich an der Nutzung bereits vorhandener Strukturen in der Nähe von Energieverbrauchern orientieren und so Flächenersparnis fördern.
Große Windkraftanlagen wären demnach an den weitaus meisten Standorten ungeeignet.
Nur in bereits bestehenden Industriegebieten mit Energieverbrauchern vor Ort können sie sinnvoll sein, beispielsweise im Hamburger Hafen, in Brunsbüttel oder Bützfleth.
Im Folgenden ein paar Beispiele für lokale Energieerzeugung auf vorgeschädigten Flächen, die Strom dort produzieren, wo er verbraucht wird. Diese Beispiele machen Hoffnung, dass es gelingen kann, ortsangepasste Lösungen zu finden und der Energiewende wieder zu mehr Akzeptanz zu verhelfen. Sie befinden sich in verschiedenen Entwicklungsstadien, können aber durch eine Korrektur der aktuellen Subventionspolitik schnell einen wichtigen Beitrag zur klimaverträglichen Stromproduktion leisten.